Ich freue mich sehr sehr, dass sie sich die Zeit genommen haben, mit mir heute das Interview zu machen.
Sehr gerne.
Geht’s Ihnen gut?
Danke, ich würde sagen, ganz persönlich, sehr gut, sonst haben wir genug zu tun.
Das freut mich sehr, das freut mich sehr.
Ich könnte mir vorstellen, dass es ziemlich hoch hergeht vor der Weihnachtszeit?
Ja, das ist so allgemein glaube ich inzwischen in unserer Gesellschaft, denn die letzten vier Wochen vor Weihnachten
sind natürlich besonders umtriebig und man will ja im alten Jahr noch viel erledigen und so wiederholt sich das da
jährlich wieder, ja.
Innenminister bin ich hier seit 18 Jahren.
Das ist ordentlich lang, das ist toll.
Wie war denn der Weg hierhin?
Ich habe in meiner Jugend, in meiner Studentenzeit angefangen, mich politisch zu engagieren in der jungen Union,
bin dann in die CSU eingetreten, bin 1990 in den Erlanger Stadtrat gewählt worden. 1994 war dann das Landtagsmandat
entsprechend wieder zu vergeben. Und dann hat die Erlanger CSU
mit einem breiten Einvernehmen gesagt, das soll ich machen und dann bin ich auch tatsächlich von den Wählerinnen
und Wählern gewählt worden und seit 1994
immer wieder in den Landtag gewählt worden. Als 2007 Günther Beckstein zum Ministerpräsidenten gewählt wurde,
hat er mich gebeten, seine Nachfolge als Innenminister anzutreten. Er hat mich dazu berufen, und seitdem kann man
dann auch die folgenden Ministerpräsidenten,
Horst Seehofer und Markus Söder mich immer wieder in dieses Amt berufen.
Also schon Berufung auf jeden Fall, mit Leib und Seele?
Ja gut vom Minister werden, wird vom Ministerpräsidenten berufen, das kann man sich ja nicht selber aussuchen
und da kann man sich auch nicht förmlich darum bewerben, aber ich kann nur sagen ich mach das nach wie vor
sehr gerne mit Begeisterung und ich freu mich auch wenn’s manchmal
natürlich auch Ärger gibt und eine gewisse Belastung darstellt. Insgesamt freue ich mich sehr, dass ich seit so vielen
Jahren die Verantwortung für Bayern tragen darf.
Ja, das gilt aber letztendlich auch für jeden meiner Mitarbeiter, jede Mitarbeiterin. Es gilt für jede Polizistin.
Es gilt für jeden Feuerwehrmann und und und, das ist immer mit sehr viel Verantwortung verbunden und insgesamt kommen
wir dem aber auch sehr gut nach.
Nun, die Aufgaben hier im Innenministerium sind vielfältig. Es gab ja auch Jahre, da war ich für das Bauen,
den Verkehr mit zuständig, für seit ein paar Jahren auch für den Sport und die Integration zuständig.
Man kann da in der Fülle der Aufgaben jetzt mehr als 18 Jahre eigentlich kaum erklären.
Es wäre das eine oder andere besonders wichtig gewesen. Besonders schmerzlich habe ich eine Erinnerung,
da eine Woche im Jahr 2016, wo wir drei Anschläge innerhalb von acht Tagen hatten einen islamistischen Anschlag
auf Passagiere in einem Nahverkehrszug in der Nähe von Würzburg.
Und dann die Amoklauf eines aus Iran abstammen jungen Mannes, der dann seinerseits eine gewisse Ausländerfeindlichkeit
entwickelt hat und mehrere türkischstämmige Mitbürger ermordet hat im Olympia Einkaufszentrum, und ein zwei Tage später
gab’s nochmal wieder einen islamistischen Anschlag in Ansbach, also das war in der Hinsicht, auf jeden Fall die
schrecklichste Woche, die ich in all meinen Jahren hier im Amt des Innenministers erlebt habe.
Aber es gab auch viele wunderbare Erlebnisse und sehr positive und ich freu mich vor allen Dingen und ich freu mich
jede Woche darüber, was es hier an großartigen Ehrenamt Engagement in unserem Land haben und damit bin ich ja
Gott sei Dank gerade bei den freiwilligen Feuerwehr und Rettungsorganisationen immer wieder sehr positiv konfrontiert.
Das ist gut, dass so viel positives passiert, denn sonst würde es schon sehr schwierig zu verkraften
Ja, also wir haben nach wie vor sehr viele Menschen, die bereit sind, sich ehrenamtlich zu engagieren und dafür müssen
wir dankbar sein und das müssen wir auch weiter unterstützen und pflegen.
Die Motivation geht sicherlich nicht in erster Linie von mir aus, das sind Männer und Frauen, die z.B. oft seit Jahren
in der freiwilligen Feuerwehr sind, oder von Freunden dazu gebracht werden. Viele sind auch schon in zweiter oder dritter Generation,
weil der Vater und der Großvater bei der Feuerwehr waren, so gibt es die unterschiedlichsten Hintergründige,
die unterschiedlichste Motivation.
Aber mein Job ist natürlich, mich ständig an vielen Orten in Bayern für dieses Engagement zu bedanken. Bei den freiwilligen
Feuerwehrleuten genauso wie bei den Rettungs Organisationen oder die im THW aktiv sind, überall wirklich herzliches
Dankeschön zu sagen.
Wir haben auch in den Sportvereinen sehr viel ehrenamtliches Engagement und es gehört wirklich dann zu meinen Aufgaben
ganz häufig bei vielen Gelegenheiten danke zu sagen für dieses wunderbare Engagement
Eigentlich ganz selten. Das hat sich über die Jahre gegeben in Situationen, wo ich in eine bestimmte Räumlichkeit,
ein bestimmtes Publikum zum ersten Mal gekommen bin, und ich nicht so recht wusste, was mich da eigentlich erwartet.
Das kommt extrem selten vor und in allermeisten Fällen gehe ich eigentlich auch sehr entspannt in solchen Situationen.
Auch wenn ich in einer Diskussions Veranstaltung zum Teil ich manchmal gar nicht weiß, in welcher Art die Fragen sein werden,
die mich da erwarten und ähnliches mehr.
Die meisten solchen Gespräche verlaufen schon eher sehr konstruktiv. Es ist eigentlich seltener der Fall, dass da jemand
ganz bösartiger unterwegs wäre und insofern solange man sich vernünftig gegenseitig Fragen stellt, Antworten gibt,
einander zuhört ist es alles sehr okay?
Wie sieht denn so ein Tagbei Ihnen aus?
Ist es in mancher Hinsicht ganz unterschiedlich, wenn ich nicht früh rauf raus muss, dann steh ich meistens zwischen
6:45 und 07:00 Uhr auf Uhr, frühstücke, Zeitunglesen, mal kurz morgens Fernsehen anschauen und dann bin ich in der Regel
um 8:00 Uhr im Büro. Das kann hier in München im Ministerium sein. Das kann in meinem Abgeordnetenbüro in Erlangen sein,
aber spätestens um acht geht also der Arbeitsalltag bei mir los. Und dann ist es halt ganz verschieden.
Das können wir Besprechungen an einem Ort sein.
Das können Termine sein, wo ich quer durch Bayern fahre. Und wir fahren auch manchmal allein an einem Tag 1000 km kreuz
und quer durch Bayern, wie halt die Termine gerade eben so sind.
Ja, da sind sie echt viel auf der Straße unterwegs.
Ja in der Summe sagen meine Fahrer fahren wir in der Regel 0ber 100.000 km im Jahr. Also es ist natürlich schon sehr viel
das sind auch Fahrten zwischendrin zu Innenministerkonferen in einem anderen Bundesland oder zu Besprechungen
in Berlin und und und ja, das gehört mit dazu und ansonsten haben wir natürlich hier in München die Sitzungen des Ministerrats.
Wir haben die Landtagssitzungen, die natürlich auch immer wieder entsprechende Präsenz erfordern.
Nun, da gibt’s eigentlich Gott sei Dank sehr viele, weil es viele Gelegenheiten gibt, wo man sich mit anderen Menschen trifft,
wo man Bekannte und Freunde wieder trifft.
Natürlich sind spezielle Events, wenn ich an die Erlanger Bergkirchweih denke die ich auch seit meiner Jugend zu schätzen weiß
und das ist jedes Jahr natürlich gerade um Pfingsten herum ein ganz besonderes wichtiges Datum. Aber es gibt auch tausende
andere Gelegenheiten, wo ich mich wirklich sehr freue.
Ja, sie waren jetzt zum Beispiel auch beim Ab-Böllern auf der Wiesn.
Ja, das Oktoberfest ist natürlich eine großartige Tradition. Dies ist natürlich schon mal zwei Hausnummern größer als
die Erlanger Bergkirchweih, aber ist schon auch ein tolles Erlebnis und das wichtigste ist natürlich auch aus der Sicht
des Innenministers, dass des möglichst friedlich und gewaltfreien über die Bühne geht.
Ja. Ich denke, das hat gut geklappt. Ich war auch die ganze Wiesn Zeit da und habe journalistisch gearbeitet
und habe mich wirklich sehr gefreut über die ganze Stimmung und das ist doch alles sehr positiv abgelaufen. Also sehr erfreulich.
Es war sehr erfreulich und wann hat man denn schon die ganze Welt zu Gast?!
So ist es auf dem Oktoberfest. Kommen wirklich Gäste aus nahezu allen Teilen der Welt.
Im Mittelpunkt der Arbeit Mittelpunkt des Innenministers steht natürlich immer die Sicherheit der Menschen,
das ist als solches schon ein breites Spektrum, weil da geht’s um herkömmliche Kriminalität wie Wohnungseinbrüche,
Ladendiebstähle und vieles mehr. Es geht dann über Terroranschläge und Ähnliches aber Sicherheit ist auch das eben wir gute
Feuerwehren haben, damit, wenn’s irgendwo brennt, schnell die Hilfe kommt oder auch der Rettungsdienst auf der Straße
oder auch die Vorsorge, wenn es zu Katastrophen kommt, zum Beispiel große Überschwemmungen oder auch ein Zug und Glück
und und in all den Situationen können wir uns auf Abertausende
Helferinnen und Helfer aus den Feuerwehren und Rettungsorganisationen verlassen und da bin ich schon wirklich sehr sehr dankbar.
Ja natürlich, die größten Schlagzeilen machen natürlich auch die insbesondere großen Unglücksfälle, wo es vielleicht mehrere
Tote gibt oder wie auch immer. Das beschäftigt die Menschen dann natürlich auch in der Diskussion und wir müssen dabei natürlich
auch immer glaubwürdig darstellen, damit wir natürlich auch alles Menschenmögliche tun, damit sich so ein Unfall sich nicht bald wiederholt.
Ja, also ich hab dann auch so jetzt an Naturkatastrophen gedacht, da kann man sich nur bestmöglich vorbereiten
und den Ernstfall trainieren.
Richtig, wir machen jetzt auch wieder viele Katastrophenschutzübungen. Ich bin da dankbar, dass viele Städte und Landkreise
in Bayern aufgreifen. Das lag alles in der Corona Zeit ein bisschen darnieder, aber wir müssen jetzt wieder überall üben,
dass im Falle eines Falles sich alle Beteiligten kennen und gegenseitig wissen, was die verschiedenen und einzelnen
Organisationen besonders gut können und und was weniger und und. Also da sind wir gut aufgestellt, das müssen wir auch
entsprechend rüberbringen.
Ich habe da jedenfalls großen Respekt vor all den Menschen, die wie gesagt ihre Freizeit opfern und auch für solche Übungen
entsprechend zur Verfügung stehen.
Das ist richtig. Ich muss schauen, dass ich überall die unterschiedlichen Sportarten bei verschiedenen Events wieder besuche.
Wir haben ein breites Sortenspektrum in Bayern mit den unterschiedlichsten Sportarten. Das ist nicht nur der Fußball,
der natürlich auch ganz wichtig ist mit dem FC Bayern und den anderen Profivereinen.
Aber wir haben tausende andere Sportarten auch und so versuche ich immer mal wieder Einladungen nachzukommen.
Ich krieg zehnmal mehr Einladungen als ich terminlich wahrnehmen kann, aber ich versuche es schon auch immer wieder
den anderen Sportarten entsprechend Besuch abzustatten und mich zu informieren, was da gerade los ist und es können
mal Ruderer oder Kanufahrer sein. Und es können mal Schwimmerinnen und Schwimmer sein.
Es gibt die unterschiedlichsten Sportarten, das können auch Privatleute sein die Golf spielen, oder was auch immer.
Ich versuche, das immer wahrzunehmen, was da alles los ist im Land und es gilt natürlich auch für den Verein, für den
ich da besonders unterwegs bin, der Handball Club Erlangen. Die in der Regel in Nürnberg spielen und die auch einfach
überaus eine positive Entwicklung seit ihrer Gründung genommen haben.
Ich setz mich für die eigene Bewegung am liebsten aufs Fahrrad. Das mache ich auch seit Jugend an und bin wie gesagt
mit dem Fahrrad schon sehr gerne unterwegs.
Ich hab auch hier in München ein Fahrrad, mit dem ich manchmal, bei zugegeben nur bei schönem Wetter hier vom
Innenministerium rüberfahren die Staatskanzlei, da gibt’s kein Verkehrsmittel, das schneller wäre als das Fahrrad,
als wenn ich dann mit dem Fahrrad durch den Hofgarten fahre.
Ja, ich verbringe Freizeit mit der Familie zusammen, aber ich, dass es insgesamt schon sehr wenig, denn es ist üblich,
dass ich an den allermeisten Samstagen und auch Sonntagen im Jahr ich auch am Wochenende zu Terminen
unterwegs bin. Vielleicht nicht jeden Samstag und jeden Sonntag rund um die Uhr, aber doch sehr viel. Insofern
ist natürlich in den letzten Jahren und Jahrzehnten die Familie Schon eher ein bisschen kurz gekommen. Aber Gott sei Dank,
unsere drei Kinder sind wohl geraten ganz unterschiedlicher Art, aber alles wunderbar und ich bin froh, wenn wir uns an Weihnachten
alle gemeinsam wieder sehen.
Weihnachten, schön, das ist toll. Also das ist immer die Familienereignisse schlechthin und ich finde, da gehört auch die
Familie zusammen. Unbedingt. Das ist wichtig.
Doch, doch wir haben ja auch schon drei Enkel und die sind dann an Weihnachten auf jeden Fall auch mit dabei.
Ja, ach, das ist schön.
Nun, München hat ja 1972 schon mal die Gastgeberrolle gehabt für die Olympischen Sommerspiele.
Und wir haben in ganz Deutschland die Diskussion, dass Deutschland nach diesen langen Jahren jetzt schon jetzt mal
nach diesen langen Jahren auch mal wieder dran sein sollte. Jetzt haben wir auch mehrere Städte sozusagen
ihren Hut in den Ring geworfen. In Nordrhein-Westfalen möchte man das gerne haben. Die Stadt Hamburg möchte man’s
gerne in der Stadt. Berlin möchte man’s gern, aber wir haben es jetzt eben auch deutlich gemacht. Wir in München würden das
auch gerne machen.
Wir trauen uns das zu. Wir haben gute Sportstätten wir ich hab mich sehr gefreut, dass der Bürgerentscheid hier in München
absolut positiv ausgefallen ist, dass fast zwei Drittel aller Wahlberechtigten Münchnerinnen und Münchner erklärt haben
„Ja sie sind dafür, dass hier die Planung für die Olympischen Spiele hier in München und Umgebung weiter vorangetrieben wird.“
Ja, ja das ist super, also ich habe mich persönlich auch sehr gefreut, das ist echt prima.
Hi, ja, ich glaube ich finde das wirklich richtig toll. Die Olympia Idee olympische Idee, aber man kann auch generell sagen,
dass es schon eine wichtige Botschaft für unsere gesamte Gesellschaft ist.
Das es gelungen ist mal wieder mit positiven Emotionen, die Menschen an die Wahlurne zu bringen. Menschen dazu zu bringen,
sich für die Olympischen Spiele auszusprechen. Wir haben viele meinungsbildende Kampagnen in unserem Land,
dieser negativ entsprechend aufgestellt sind, die sich vor allen Dingen gegen irgendwas aussprechen, die zum Teil
andere Menschen pauschal einfach ablehnen und und und und. Ich glaube, es ist schon ein ganz starkes Zeichen,
dass wir jetzt mal, dass wir jetzt eine positive Mehrheit mobilisiert haben. Eine Mehrheit im deutschen Bundestag,
die für die Durchführung der Olympischen Spiele zuständig ist.
Da werden wir jetzt auf jeden Fall auch weiterhin dafür kämpfen.
Ich bin zuversichtlich, dass das hier gut klappen wird. Wir haben auch hier in München eine breite Zustimmung der Bevölkerung
dafür und ja, ein bisschen profitieren wir von den Erfahrungen aus 1972. Vieles ist jetzt schon wieder ganz anders aber ich bin
mir sicher, dass wir das hinkriegen würden. Wenn’s denn endgültig den Zuschlag gibt, dass wir hier einfach so viel wie
niemand anderer der sich jetzt bewirbt, Sportstätten haben die genauso wie sie sind, genutzt werden können und nur
minimaler Verschönerung oder Erneuerung stattfinden müssen. Das ist auf jeden Fall in ökologischer Hinsicht ein Prä gegenüber
anderen Standorten, die in Rede stehen.
Sie müssen sehen. Zunächst erfolgt ja im kommenden Jahr eine Entscheidung innerhalb Deutschlands innerhalb
von diesen Regionen, NRW und Hamburg und Berlin und München, von denen offiziell dann international ins Rennen geschickt
wird. Das wird erst in einem Jahr etwa der Fall sein und wahrscheinlich wird sich das internationale Komitee erst danach
sukzessive beschäftigen, wird dann die verschiedenen Städte, die sich beworben haben. Oder die, die vorgeschlagen werden,
die entsprechend näher anschauen und sagen: Was gefällt uns da nicht, was gefällt uns dort nicht? Insofern lässt sich
aus meiner Sicht noch nicht Voraussagen, wie die Entscheidung ausfällt, denn das IOC will ja auf jeden Fall erstmal
die Spiele für 2036 vergeben, und wann die dann für 2040 und 2044 vergeben werden, lässt sich dann bei der momentanen
Situation noch nicht sagen.
Wir haben hier in München ein eigenes Sachgebiet, das sich um die internationalen Kontakte kümmert. Das sind natürlich
gleichzeitig die Kolleginnen und Kollegen, die in der Regel dann auch so eine Reise vorbereiten. Das gilt für Besucher
aus dem Ausland hier bei mir. Es gibt genauso meine meine Besuche woanders und allein jetzt im letzten Monat zum Beispiel
ein Gespräch mit mit dem ukrainischen Generalkonsul. Wir hatten Gespräche mit dem kroatischen Innenminister und mit
dem tschechischen Innenminister mit dem EU, Kommissar für Sicherheit und Migration, also es ist schon ein breites Spektrum.
Ich könnte viele weitere Beispiele nennen. Ja es ist wichtig, meine Mitarbeiter organisieren das, bereiten das vor.
Es ist meistens dann mit einem Mittag- oder Abendessen verbunden, das gebietet einfach die Höflichkeit, aber auch
nicht immer. Manchmal sind sie auch da und es ist zu eilig.
Aber mir sind diese internationalen Kontakte, vor allen Dingen, die eben innerhalb Europas sind, sehr wichtig,
weil letztendlich unser Leben und auch die Sicherheit in unserem Land ganz wesentlich Beeinflusst werden,
wie es den anderen europäischen Ländern geht.
So ist das. Jedes Volk hat seine eigene Identität, seine Tradition, die gilt es gegenseitig zu respektieren und dann
eben auch darüber zu reden.
Wo haben wir gemeinsame Interessen? Was wollen wir gemeinsam innerhalb der Europäischen Union voranbringen?
Oder wo gibt’s vielleicht auch Differenzen oder wo muss man in der wirtschaftlichen Entwicklung besonders darauf achten,
all das sind Themen, wenn wir uns da treffen.
Ja gut, das wichtigste ist das wichtigste aus der Sicht eines Innenministers immer die Sicherheit in unserem Land
möglichst vielen Menschen garantieren, gewährleisten können und das wird auch in das neue Jahr hinein natürlich
unser Anliegen sein, das alles möglichst sicher läuft. 100 % prozentige Sicherheit kann niemand versprechen,
es gibt immer gibt es auch böse Menschen auf dieser Welt, aber wir zeigen aufgrund der Statistiken des Bundeskriminalamts,
dass wir eben schon mit Abstand das sicherste aller sicherste aller deutschen Länder sind und daran wird natürlich
die bayerische Polizei weiter arbeiten. Gleichzeitig haben wir aber auch die Sicherheit Anderer Organisationen wieder
Feuerwehr, der Rettungsdienst und der Rettungsdienst im Blick. Da kommt’s ja auch manchmal auf Sekunden an,
wie schnell der Rettungsdienst da ist. Ist bei jemanden der der jetzt einen Herzinfarkt erlitten hat oder ähnliches mehr.
Insgesamt können wir auch da feststellen, dass wir gut aufgestellt sind, gut ausgerüstet sind.
Aber wir müssen auch da ständig überprüfen, welche neuen Entwicklungen es gibt und auch medizintechnisch auf dem
Markt und und und. Und was müssen wir tun, wenn Menschen, die die 112 zum Beispiel wählen, auf jeden Fall die
bestmöglichst zu betreuen.
Ich wünsche mir, dass die Menschen sehen, dass diese Demokratie, diese Republik von Mitarbeit lebt und das gilt
nicht nur von dem Job, den der Einzelne macht, sondern wirklich dafür, dass wir zu unserer Demokratie stehen müssen. Wir haben einen aktiven Verfassungsschutz, aber auf Dauer wird unsere Demokratie nicht nur existieren, weil der Verfassungsschutz sie schützt,
sondern sie wird nur Zukunft haben, wenn die Menschen in unserem Land mit Begeisterung für diese Demokratie eintreten,
mit Begeisterung entsprechend für Freiheit und Rechtstaatlichkeit eintreten. Das erscheint mir ganz besonders wichtig,
gerade in der jetzigen Zeit oder wo auch manche politische
Gegner, Alternativen unterwegs sind. Das ist unser Thema und dafür müssen wir die Menschen auch zum Mitmachen gewinnen.
Ja, absolut, denn wir spüren, da gibt’s Leute gibt, die wollen eigentlich unsere Demokratie mies machen wollen.
Die wollen diesen Staat kaputt machen und da dürfen wir nicht tatenlos zusehen, sondern da müssen wir uns hinstellen.
Richtig, die werden wir sicherlich nicht auf null reduzieren können, aber wichtig ist eben umgekehrt auch das wir deutlich
machen, die große Mehrheit in unserem Land steht zur Demokratie, steht zur freiheitlichen Republik und dafür treten
wir auch in Zukunft ein.
Ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihren Besuch. Vielen Dank, dass das jetzt, nachdem wir da schon länger drüber geredet
hatten, möglich geworden ist.
Sehr gerne.
Herzlich gerne.
Ich wünsche Ihnen alles Gute weiterhin.
Dankeschön, das wünsche ich Ihnen auch.
Gerne.
Vielen herzlichen Dank.
Dankeschön.
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